Lauschangriff und Lauschabwehr
Der große Lauschangriff seit 1998 eine deutsche Wirklichkeit
Die Entwicklung in Deutschland fokussiert zum Zwecke der Informationsbeschaffung und Datengewinnung die Verlegung von Leitungen aus konspirativen Stützpunkten !
Nicht nur Vermieter und Nachbarn belauschen uns.... !
Sondern auch die Politiker, die Polizei, die Geheimdienste, der Arbeitgeber, die Steuerfahndung...
Alles ist denkbar ! Alles ist möglich ! Alles ist machbar ! Nichts ist unmöglich !
Jährlich werden in der Bundesrepublik 1.500.000 Deutsche überwacht. Die Wohnung ist seit der Einführung des Gesetzes über den großen Lauschangriff im Jahre 1998 nicht mehr sicher. Das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis werden immer öfter verletzt. Biometrische Datenerfassung, die Verletzung des Bankgeheimnis, die Offenlegung der Gesundheitsdaten und die Kfz-Kennzeichenüberwachung über das LKW-Mautsystem machen uns jetzt schon zum gläsernen Staatsbürger.
Mehr lauschen und mehr überwachen...
- Durch vorsorgliche Wohnraum- und Telefonüberwachungen
- Durch verdeckte und offene präventive Videoüberwachungen
...das regeln auch die neuen Polizeiaufgabengesetze in den Bundesländern
Ohne Verdachtsgründe auf Straftaten, darf jederzeit in Deutschland auf dieser Grundlage jeder Bürger angezapft werden.
Watergate-Affäre ( Nixon ) in den USA auch in Deutschland ? Ja, hierzulande heißen sie nur eben Waterkantgate ( Barschel-Affäre ) Wesergate ( Eckhoff-Affäre ) ! Ob in Berlin, Brüssel, Bremen oder anderswo - diese Art von mysteriösen Verschwörungen, Komplotten, Intrigen und Bespitzelungen könnte man x-beliebig weiterführen.
Gefahrenquelle Anlieger !
Mit dieser komplexen Abhöranlage wurden mehrere Räume auf drei Etagen abgehört. Die Verlegung der Mikrofonleitungen erfolgte hinter den Scheuerleisten und unter Putz. Der Zustand der aufgespürten Abhöranlagen ließ die Wahrscheinlichkeit zu, dass diese Abhörmikrofone über mehrere Jahre vom Nachbarobjekt (Reihenhaus) erfolgreich betrieben wurden. Zum Zeitpunkt des Auffinden waren alle fünfzehn Leitungsverbindungen voll funktionstüchtig. Der aufwendige und konspirative Einbau konnte nur bei Sanierungsarbeiten oder bei längerem Leerstand realisiert werden.
Die Hersteller dieses aufgeklärten Abhörsystems trugen internationale Firmennamen. Hier vorzugsweise Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Die Lieferanten dieser Spyanlagen waren, für die Mikrofone die Firma SENNHEISER und für die Leitungen das Unternehmen AMPHENOL-TUCHEL-ELEKTRONIC GmbH.



Gefahrenquelle IT- und Bürokommunikationssysteme !
Eine weitere drahtgebundene Abhörmethode ist die Trägerfrequenztechnologie, die sogenannte Drahtfunktechnik bzw. die Langwellentechnik. Die Signalübertragung erfolgt über das bestehende hausinterne Leitungssystem ( TV, IT, Strom ). Der Empfang der Informationen kann wahlweise induktiv, in der Nähe des Trägermediums, aber auch kapazitiv, mit dem Anzapfen der Leitung, erfolgen. Entfernungen von mehreren Kilometern sind ohne weiteres Verstärken der Signale erreichbar. Das Dekodieren und die Auswertung der Trägerfrequenzmodulationen sind nur mit Trägerfrequenzempfängerstechnik möglich. Der interne Informationsgehalt, wie Telefonate oder TV-Empfang des eigentlichen Trägermediums, werden dabei nicht beeinflusst. So lassen sich über ein Leitungspaar mehrere Trägerfrequenzsignale gleichzeitig übertragen, ohne dass sie sich gegenseitig stören.
12, 24, 36 und mehr Trägerfrequenzabhöranlagen über einen doppeladrigen Draht - könnten zukünftig ganze Wohnkomplexe, Hotels und andere Gebäude von staatlichen Stellen und Behörden bei Bedarf angezapft und abgehört werden
Fundsache: Raummikrofone und versteckte Kamera in einem Konzerngebäude
Zwei Mikrofone im IT-Netzwerk und eine getarnte Kamera in der Schulungstafel. Durch diese Überwachungsmaßnahme wurden die Geschäftspolitik, Absprachen, strategische Ziele, die Vertriebstaktik und Verkaufsvorhaben durch die Konkurrenz ausgespäht. Weitere Abhöranlagen befanden sich zusätzlich noch in den Räumen des Direktors und im Vorzimmer.



|