die klassische Lauschabwehr
mit Lupe, Taschenlampe und Schraubendreher auf Wanzensuche
Kurz und Kompakt: Mittel und Methoden der Lauscherei

Ausgebaute Telefonabhöranlage einer analogen Nebenstellenanlage
Im Gebäude wurde Spionagetechnik im Übertragerelement der Haustelefonanlage entdeckt. Zum Zeitpunkt der Aufklärung waren die Abhörtechniken funktionstüchtig. Sie übertrugen alle Telefonate und auch die Raumgeräusche über die IT-Infrastruktur des Objektes drahtgebunden zum öffentlichen Kommunikationsnetz.

Lauschtechnik in einer Telefonanschlußdose ( TAE )
Dieser preisgünstige Telefon- und Raumsender übertrug die geführten Telefonate und alle Raumgespräche über 500 Meter. Die Stromversorgung erfolgt permanent über die Fernmeldeinstallation. Diese Wanze war nicht fernschaltbar und die NF-Signale nicht codiert.
Laserabhörtechnologie
Abhören auf der Grundlage von Laserverfahren werden mit Laserabhörsysteme realisiert. Diese Abhörmethode ist sehr kostenintensiv, zeitaufwendig und ist an gewisse Naturgesetzmäßigkeiten im Umfeld des abzuhörenden Objektes gebunden. Dagegen ist der Schutz gegen solche Abhörversuche echt preiswert.
Schematische Darstellung eines Abhörangriffs mit einer Laseranlage

Laborversuch eines Laserabhörangriffs

Abhörsender in einer Vielfachsteckdose
Ständige Abstrahlung eines nichtcodierten NF- Signals (Sprache) mit einer Sendefrequenz von nur 108.85 MHz ermöglichte Dritten das ungewollte Mithören und wurde mit Sicherheit von der Entstörung der Dienste und der Telekom angepeilt.
Die Geschichte des Abhörens auf einem Bild
Vom 60 Jahre alten Abhör-Kohlegriesmikrofon zu den magnetischen Mikrofonen der Typen MM 26, MM 21 und MM 23, dem legendären James Bond- Knopflochmikrofon der 60iger Jahre, zum Kondensatormikrofon der Baureihe KE 311-1und KE 311-3, dem dynamischen Elektretmikrofon BT 1571 und dem bekannten MM 301- Mikrofon.
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